NEWSLETTER_Mai 2019

News 1: Eröffnung Modellversuchshalle Rhesi

News 2: Fischdurchlass bei der Vorstreckung

News 3: Bodenkartierung St.Galler Rheintal

Das Projekt in Kürze

 

 

Das Projekt in Kürze

Das Projekt Rhesi hat die Verbesserung des Hoch­wasser­schutzes am unteren Alpenrhein zum Ziel. Die Abfluss­kapazität des Rheins soll über die gesamte Länge der Internationalen Strecke auf mindestens 4'300 m3/s erhöht und auf den Oberlauf abgestimmt werden. Das Projektgebiet erstreckt sich von km 65 (Illmündung) bis km 91 (Mündung in den Bodensee).

 

Für die Erreichung dieses Ziels sind bauliche Massnahmen notwendig, die den gesetzlichen Vorgaben Österreichs und der Schweiz entsprechen müssen. Unter anderem umfasst dies die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung, ökologische Aufwertungen sowie den sparsamen Umgang mit den Ressourcen. Nur ein nachhaltiges Projekt, welches die Sicherheit für die nächsten 50 – 100 Jahre sicherstellt, kann finanziert und umgesetzt werden.

 

Die Beteiligten

Mit dem Staatsvertrag von 1892 zwischen Österreich und der Schweiz wurde die International Rheinregulierung (IRR) gegründet. Ihre Aufgabe ist die Gewährleistung des Hoch­wasserschutzes auf der Rheinstrecke zwischen der Ill­mündung und dem Bodensee. Die IRR wird repräsentiert von der Gemeinsamen Rheinkommission. Ihr gehören als Vertreter der Republik Österreich Heinz Stiefelmeyer (Bund Österreich) und Walter Sandholzer (Land Vorarlberg) sowie als Vertreter der Schweizerischen Eidgenossenschaft Hans Peter Willi (Bund Schweiz) und Urs Kost (Kanton St.Gallen) an.

 

Der Projektbeirat für das Projekt Rhesi besteht aus Regierungsrat Marc Mächler (St.Gallen), Landesrat Christian Ganter (Vorarlberg), der Gemeindepräsidentin Christa Köppel (Widnau), dem Gemeindepräsidenten Rolf Huber (Oberriet) sowie den beiden Bürgermeistern Kurt Fischer (Lustenau) und Fritz Maierhofer (Koblach).

 

Zum Projektteam Rhesi der IRR zählen Markus Mähr (Projektleiter), Daniel Dietsche (Rheinbauleiter Schweiz), Mathias Speckle (Rheinbauleiter Österreich), Leo Anrig (Leiter Zentrale Dienste) sowie acht Fachexperten.

Internationale Rheinregulierung

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