Wie entsteht Rhesi?

Wie entsteht ein Hochwasserschutzprojekt?

2012
Um die Wünsche der Betroffenen zu erfahren, wurden in einem ersten Schritt über 30  Grundsatzgespräche mit rund 200 Akteuren geführt, beispielsweise mit den Gemeinden, Trink- und Abwasser-verbänden, Umweltschutzorganisationen, Vertreter der Land- wirtschaft, Industrie, Tourismus und Versicherungen, u.v.m.

 

Im Herbst wurden zwei erste Variantenentwürfe den Betroffenen vorgestellt und die Gewichtung des Kriterienkatalogs zur letztendlichen Bewertung aller Varianten gemeinsam mit den Akteuren festgelegt. Die eingelangten Rückmeldungen flossen in die weitere Variantenentwicklung ein.

 

Eine Wanderausstellung machte von 2012 bis 2014 in allen betroffenen Anrainergemeinden Halt.

→ mehr zur Wanderausstellung

2013

Aufgrund der Rückmeldungen zu den ersten Entwürfen wurden vier detaillierte Begleitplanungen zeitlich vorgezogen, so in den Bereichen Trinkwasserversorgung, Landwirtschaft, Damm- untersuchungen und Materialbewirtschaftung. Die Ergebnisse fliessen in die bestehenden Variantenentwürfe sowie in die weitere Variantenentwicklung ein.

 

2014 - 2015

Die Varianten wurden in einem Planungsdialog mit Gemeinden, Akteuren, weiteren politischen VertreterInnen sowie Sach- verständigen diskutiert und weiter entwickelt. Nach Abschluss dieses Dialogs legte die Gemeinsame Rheinkommission die Vorgaben für die nächste Planungsphase "Generelles Projekt" fest, dokumentiert sind diese im sogenannten Faktenblatt.

 

Ab 2016

Aufbauend auf dem Faktenblatt und den Voruntersuchungen wird das Generelle Projekt erarbeitet. Liegt dieses vor, können die Verhandlungen zum Abschluss eines neuen Staatsvertrags aufgenommen werden. Im anschliessenden Detailprojekt wird die Planung als Einreichprojekt­/Auflageprojekt durchgeführt und zur Bewilligung eingereicht. Beide Phasen werden partizipativ gestaltet. Die Entscheidungen werden durch die Gemeinsame Rheinkommission getroffen.

 

Erst wenn die Bewilligungen vorliegen, kann die Ausschreibung für das erste Baulos mit anschliessendem Baubeginn erfolgen. Die gesamte Bauzeit wird voraussichtlich rund 20 Jahre betragen.

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