Wie entsteht Rhesi? Landwirtschaft

Landwirtschaftliche Planung

Das Ziel ist es, mögliche Synergien mit der Landwirtschaft zu nutzen. Verbesserte Hochwassersicherheit und ökologische Anforderungen verursachen Flächenverluste. Diese sollen durch geeignete Massnahmen wie Bodenverbesserungen, Meliorationsmassnahmen, Beteiligung an der Instandhaltung, Dammunterhalt, etc. möglichst kompensiert werden können. Im Rahmen der Landwirtschaftlichen Planung im St. Galler Rheintal werden diese Synergien zwischen dem Hochwasserschutzprojekt und Bodenverbesserungsmassnahmen analysiert. Die Ergebnisse sollen durch ergänzende Studien auf das Land Vorarlberg übertragen werden.


Die landwirtschaftliche Nutzung ist über Pachtverträge mit den jeweiligen Grundbesitzern geregelt. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterverpachtung über die Vertragsdauer und ausdrücklich auch kein Entschädigungsanspruch, wenn die Flächen nicht mehr zur Verfügung stehen.

 

Bei allfälligen Dammabrückungen sind auf Schweizer Seite Fruchtfolgeflächen betroffen. Gemäss Sachplan des Bundes sind Fruchtfolgeflächen zu schonen. Falls trotzdem Fruchtfolge- flächen tangiert werden, ist eine umfassende Interessenabwägung zu erstellen. Eine Reduktion der Fruchtfolgeflächen-Quote auf Schweizer Seite kann nur geprüft werden, wenn der Nachweis erbracht wird, dass alle Kompensationsmöglichkeiten ausgeschöpft wurden.

 

Für die Gemeinsame Rheinkommission ist es ein grosses Anliegen, dass Härtefälle in der Landwirtschaft vermieden werden können. Aufgrund des langen Zeithorizonts des Projekts sowie mit Unterstützung der Gemeinden und Ortsgemeinden soll für jeden Betroffenen eine geeignete Lösung gefunden werden.

Internationale Rheinregulierung

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